Good Bye, my Love

Der zweite Tag in Dublin begann mit einem ausgiebigen Irish-Breakfast (ich meine sowohl den Tee, als auch Frühstück 😉 ). In einem Raum, zusammen mit ungefähr zwanzig anderen Personen aßen wir und planten den Tag. Meine Mutter hatte die Bustouren entdeckt und beschlossen, sich ein Ticket zu kaufen. Da ich keinen Bock hatte, allein im Hostelzimmer herum zu sitzen (und mein Orientierungssinn zu schlecht ist, um alleine loszuziehen), beschloss ich, mit ihr mitzugehen. In Dublin sind die Menschen anderes, als in den anderen Teilen von Irland. Aber es ist auch in Deutschland so, dass Städter meistens map dublinunhöflicher sind als die Dörfler. An was ich mich allerdings gewöhnen musste, war der Umgang mit Ampeln. Sie wurden quasi ignoriert – ein Auto zehn Meter entfernt und rot, es wird ein Scheiß darauf gegeben und einfach weitergelaufen. In der Großstadt gibt es verschiedene Anbieter von Bustouren, die exakt die gleiche Route fahren, deren Busse (bis auf den Farbunterschied) exakt gleich aussehen und Haltestellen, an denen die jeweiligen Busfarben dann halten. Wir dachten „Kein Problem“, der Karte liegt auch ein Stadtplan bei, an dem man die verschiedenen Haltestellen sehen kann. Ich will es mal so ausdrücken, Dublin ist verwinkelter als man denkt. Nach einmal an der falschen Haltestelle warten, fanden wir die Richtige und los ging die Fahrt.

Ihr müsst euch dran erinnern. In Deutschland war es an Pfingsten relativ warm, doch im windigen Irland nicht. Vergesst niemals eure Regen-/Windjacken! Ihr werdet es bereuen. Diese Busse sind Doppeldecker und wir saßen oben, da man ja auch was von der Stadt sehen will. Es war sehr zugig, aber für einen leichten Schnupfen haben wir gerne diese wunderschöne Stadt von oben gesehen.

Am Abend aßen wir in einem kleinen Restaurant in der Templebar-Ecke. Es schmeckte irland flaggerichtig gut und ich wünsche mich in mein Traumland zurück. Nette Iren und immer gute Laune. Ich weiß jetzt definitiv, wo ich später wohnen werde.

Am nächsten Tag mussten wir schon zurückfliegen. Es verzögerte sich alles, aber wir schafften es nach Deutschland zurück. Und um vier Uhr morgens lag ich in meinem eigenen Bett und wünschte mich zurück.

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5 Gedanken zu “Good Bye, my Love

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