Eine schlechte Mandel

Wie schon angekündigt, wird es in den nächsten Tagen/Wochen auf dem Format SamOnTour wieder mehr oder weniger regelmäßige Reiseberichte über meine Erfahrungen in dem wunderschönen England geben.

If you are interested in reading my articles without using Google Translator, just leave a comment and I will try my best to write about my experiences in English. 

Als der Wecker an einem kühlen Dienstag Morgen zu einer halbwegs humanen Zeit klingelte, ahnte ich nicht, was mich die nächsten zehn Tage erwarten würde. Ich werde ein Land bereisen dürfen, das politisch ebenso gespalten ist wie Deutschland, welches eine sehr hohe Niederschlagsrate hat und welches für Fish & Chips bekannt ist. In Stuttgart am Flughafen angekommen, nachdem wir in dem überfüllten Zug mal wieder gestanden hatten (aber ohne Verspätung, was der Deutschen Bahn ja hoch anzurechnen ist), sind wir problemlos eingecheckt, haben uns umgeschaut und den üblichen Flughafenschrott gesehen. Dann saßen wir erst einmal eine Stunde am Gate herum, da der Flughafen London Heathrow wegen schlechtem Wetter eingeschränkt war. Tatsache, das Erste, das ich von England mitbekam, war schlechtes Wetter. Trotzdem trübte dies – und das zappelnde, hyperaktive Kind auf dem Sitz neben mir – nicht meine große Vorfreude. Als wir dann endlich im Flieger saßen, sank diese abrupt, denn ich habe Höhenangst.

Als wir dann endlich auf englischem Boden waren, mussten wir erstmal in die lokale Währung tauschen. Eins lasst mich sagen, der Kurs Euro-Pfund ist echt scheiße, trotz des Brexits. Dann gab es ein riesiges Hin und Her mit der Autovermietung, doch trotzdem haben wir ein relativ Gutes abbekommen. Kleiner Tipp: In einem großen Kofferraum kann man die Taschen verstecken, wenn man Sehenswürdigkeiten betrachtet oder einkaufen geht. – Kurz darauf waren wir auf der Straße, sowohl bei meiner Mutter als auch bei mir lagen die Nerven blank, obwohl unser erstes Ziel, Eastbourne, nicht sehr weit von London entfernt liegt. Trotzdem schafften wir es auf wundersame Weise einen Umweg über Brighton zu fahren – es war sehr windig und regnerisch. Im Laufe der Fahrt hatte ich eine verdorbene Mandel gegessen, sodass ich meinen ersten Abend in England über der Kloschüssel verbrachte. Abgesehen davon ist Eastbourne wunderschön. Die Wege, die wir abgelaufen und abgefahren sind, sahen weniger nach Stadt als nach Dorf aus und die grünen Bäume wehten im leichten Wind – glaubt mir, es ist wunderschön. Wenn ich das nächste Mal in England bin, werde ich auf jeden Fall mehr Zeit in Eastbourne verbringen.

Unser kleines Hotel war das Günstigste, das wir auf booking.com finden konnten, aber man sah es ihm nicht an. Klein, wunderschön und sehr gemütlich. Die Besitzerin hatte einen Hund, den ich sofort ins Herz schloss und mich meinen kleinen Hund, der während der Ferien bei meinen Großeltern blieb, noch mehr vermissen ließ.

Der erste Tag ging zu Ende und wir sanken alle beide unglaublich müde in die weichen Kissen.

Die nächsten Posts werden Bilder beinhalten, aber ich habe leider keine Fotos von Eastbourne gemacht – auch nicht vom Flughafen und den Straßen 😉

Hier geht es zum nächsten Post

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3 Gedanken zu “Eine schlechte Mandel

  1. Wow wundervoll geschrieben. Ich war vor ungefähr 2 Jahren in dem regnerischen Land und vermisse es so sehr. Beim Lesen deines Beitrages bekam ich noch mehr Fernweh… Eastbourne hört sich wirklich wundervoll an *-* Wir besuchten neben London auch Brighton, welche Stadt ich jedem nur empfehlen kann.
    Liebe Grüße Lisa

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Secret Garden | nerd of steel

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