Die Notwendigkeit eines Navis oder wie man aus Versehen auf einem Hohlweg landet

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DSCF2927Am nächsten Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück, machten wir uns, auf Rat unserer gastfreundlichen Airbnb-Begegnung auf die Suche nach dem eigentlich nur fünf Minuten entfernt liegenden Charlestown und dem Postamt bei dem man die Währung wechseln konnte. Dabei mussten wir noch einmal feststellen, dass Navigationssysteme von Vorteil sind. Wir fanden Charlestown zwar nicht, dafür aber, nach einer langen Stadtrundfahrt, die uns auf einen langen, grünen Hohlweg führte, ein kleines Dorf, das vermutlich in der Nähe der Stadt liegt. Dort wanderten wir einige Zeit bei mäßig gutem Wetter herum, bis wir beschlossen uns weiter auf die Suche nach Charlestown zu machen.

Schließlich landeten wir vor einem Tesco (wie sich später herausstellte, war das schon DSCF2934mal eine gute Richtung) und kauften Lebensmittel ein (darunter eine riesige Packung Tee). Gegenüber entdeckten wir dann auch das Postamt und wir wechselten zum zweiten Mal auf englischem Boden Euroscheine in Pfund – der Kurs war dort noch schlechter als am Flughafen. Danach gönnten wir uns Fish ’n‘ Chips, die lecker schmeckten, aber da meine Mutter eine Magenverstimmung hatte und sich deshalb fortwährend über ihre Übelkeit beschwerte, keiner von uns genießen konnte.

DSCF2961Wir beschlossen darauf, zu versuchen das Haus wiederzufinden und Charlestown auf einen späteren Augenblick unseres Aufenthalts zu verschieben. Natürlich verfuhren wir uns wieder, aber fanden das Haus schneller als am vorigen Tag. Mit etwas Tee und bei trommelndem Regen machten wir eine kleine Mittagspause (die von Seiten meiner Mutter in einem Tiefschlaf endete) und einer unserer Gastgeber lieh uns während unseres Aufenthalts sein Geschäftsnavi, welches er zu dem Zeitpunkt nicht benötigte, damit wir auch ohne riesige Umwege auf Hohlwegen auf denen uns LKWs entgegen kommen (eine sehr nervenaufreibende Geschichte, die ich lieber nicht erörtern möchte. Sie endete für mich mit einem blutigen Bein, aber immerhin sind wir heil aus der Sache rausgekommen) fahren können.

DSCF2991Gegen Abend versuchten wir erneut Charlestown aufzusuchen und dieses Mal mit Erfolg. Ich kann es weiterempfehlen, da die Bucht allein schon einen Blick wert ist, aber es ist auch ein Touristenmagnet, deshalb vorsichtig! Die flachen Häuser liegen eng an die Klippe geschmiegt über der großen Bucht (die letztens für, soweit ich verstanden habe, zwei Millionen Pfund zum Verkauf stand – vielleicht waren es auch zwei Milliarde) und blicken auf einen kleinen Hafen voller Segelboote.

DSCF3050Auf dem Rückweg entschieden wir uns spontan noch zu einem anderen Strand zu fahren, der nicht weit entfernt lag und zu unserer späten Uhrzeit schon verlassen da lag. Wir hatten den kiesigen Strand ganz für uns und die aufgepeitschten Wellen schlugen laut krachend gegen die Klippen neben uns. Möwen kreisten kreischend über unseren Köpfen und versuchten ihr Abendessen aus dem dunklen Wasser zu fischen.

Ein weiterer von Seeluft durchtränkter Tag im Land des Tees und des schwarzen Humors ging zu Ende und wir fielen wieder müde in die Kissen.

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2 Gedanken zu “Die Notwendigkeit eines Navis oder wie man aus Versehen auf einem Hohlweg landet

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